Danke Oracle! So bleibt Java frei!

von: Elmar Geese | am: 19.12.2010 | Kommentare: 0

Wer will schon von Larry Ellison abhängig sein ? Unternehmen wie RedHat, SAP, IBM oder tarent sicherlich nicht. Und die weltweite Entwickler Community, die mit Java Plattformen arbeitet auch nicht. Niemand will das.
Wie Ludger Schmitz im tarent Blog schrieb, sind die wirklich grossen Open Source Projekte unabhängig von Unternehmen, und das gilt auch für Java.
Ich kann mich noch gut an die GNU Classpath Zeiten erinnern, wo uns manche für verrückt gehalten haben, weil wir in der tarent stur in freies Java investiert haben. Heute fühlen wir uns bestätigt: durch das OpenJDK haben wir eine Codebasis unter der GPL, die uns keiner mehr nehmen kann. Durch Oracles absurd aggressive Anti-OSS Politik kann sich jetzt niemand mehr in Sicherheit wiegen, und das Problem verdrängen, wie es sich zu seligen SUN nach gefällig anbot. Niemand, ausser die altruistischen und die kommerziellen Communities, können die Freiheit von Java garantieren. Und diese haben jetzt auch wieder hinlänglich Motiviation das zu tun.

Darum glaube ich an den heilsamen Schrecken. Ob dieser jedoch auch bei Libre Office greift, muss noch gehofft werden. Sollte es gelingen, mindestens 200 Entwickler zu finanzieren, die sich der Office Suite annehmen, wird es auch dort gelingen. Dem Produkt und dem Open Source Ökosystem wird es gut tun.

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Free Software Business

von: Elmar Geese | am: 08.03.2010 | Kommentare: 0

Many people ask me, how I and the people in my company live from Free Software. Usually they wonder, how a software company can exist if it offers its products as Open Source.

Last week in Belgrad I at a Free Software workshop I met a guy from Macedonia, who started developing a small ERP system. I told me about his doubts of publishing his system, because others would steal the code, that he wants to sell to his future customers. He agreed in all benefits of Open Source, but still was in fear, the he would not earn any money then.

I told him that in the eyes of customers Open Source is not only about code, it is about solutions und services. His customers would need his expertise, an pay him constantly for his help in providing them a customized solution, which fits perfect into their needs.

A company selling Open Source can rely on the many reusable OSS products. No system is wrtitten from scratch today. Open Source Projects and most of the OSS companies provide developers with much deeper information of their products than proprietary vendors do.

Developer community support for developers is better than any commercial helpdesk. If someone start writing a solution for a customer, he will use avialable building blocks to to so. His job is to select the right ones regarding technical, functional and strategical issues.

Important are licenses (prefer GPL), Standards (only use Open Standards, if ever possible), plattform independence, project activity and of course the quality of the component.

An Open Source strategy is one of the valuable assets in software businesses.

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Das Gute an Fehlern

von: Elmar Geese | am: 17.01.2010 | Kommentare: 0

In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich in meinem Blog Artikel zum Thema Unternehmensstrategie.

Es gibt einen banalen Vorteil von Fehlern: sie sind gut wenn Andere sie machen. Es gibt aber auch weitere Vorteile, man kann aus den eignen Fehlern und denen anderer lernen. Das klingt auch banal, verschafft jedoch, wenn in der Strategie eines Unternehmens verankert, diesem große Vorteile.

Garri Kasparow
hat einmal die Ursache dafür erklärt, wie er 20 Jahre auf Weltspitzenniveau Schach spielen konnte. Weil er immer davon ausging, das Fehler gemacht wurden, auch beim Gewinner. Dies war überdurchschnittlich oft Kasparow, der seine Schwächen vor dem Gegner fand.

Im Unternehmen muss zunächst einmal der Begriff: “Fehler” aus der negativen Rückkopplung zu denen, die ihn gemacht haben (oder nicht verhindern konnten) gelöst werden. Fehler sind nicht grundsätzlich vermeidbar. Man kann die Fehlerquote senken, und die schädlichen Auswirkungen begrenzen. In diesem Prozess werden Fehler auch produktiv nutzbar.

Die erste zwingende Vorrausetzung für die Nutzung von Fehlern ist sie zu erkennen. Die zweite deren zeitnahe und sachliche Analyse: Beschaffung von Daten und Meinungen, Kenntnis über Kontext und Auswirkungen. Schließlich und vor Allem muss es im sozialen Kontext des Unternehmens möglich sein über eigene Fehler und die anderer entspannt und produktiv zu diskutieren. Ziel der Erkenntnis ist nicht Wissen zu Schuldigen sondern Wissen zur kompensierenden Aktion.

Häufig wird dabei im positiven Sinne “überkompensiert”. Dann hilft ein Fehler nicht nur weitere, ggf. gravierendere Fehler zu vermeiden. Er forciert zudem Handlungsoptionen, die ohne den Kontext einer Fehlerdiskussion nicht auf die Agenda gekommen wären.

Die Fehlerdiskussion ist eingebettet in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Diesen Prozess kann man sich wie einen Dienst vorstellen, der im Projekt und Unternehmenskontext Fehler und Verbesserungspotentiale registriert, einer anlassgemäßen Bearbeitung zuführt.

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Spät aber doch noch einmal gegen Elena ?

von: Elmar Geese | am: 12.01.2010 | Kommentare: 0

Am 1. Januar ist es in Kraft getreten., das ELENA-Verfahrensgesetz.

Vielleicht gibt es doch noch eine Chance gegen Elena aus dem Hause van der Leyen, ein System zur Vorratsdatenhaltung im Bereich einer Reihe von persönlicher Daten, die vom Arbeitgeber gemeldet werden müssen. Zweifel an der Sicherheit des Systems sind angebracht.

Bundesagentur für Arbeit, Wohngeldstellen, Familien-, Pflege- und Krankenkassen, Job Agenturen, Studentenwerke sind heute schon als Datennutzer vorgesehen.

An zentraler Stelle kann dann Krankenstand oder Gewerkschaftsaktivität einer Person eingesehen werden. Zudem die Arbeitszeugnisse, Abmahnungen, usw.. Besonders kritisch sind die Freitextfelder. Hier können beliebige Informationen für mindestens 2 Jahre archiviert und recherchiert werden. Es gibt keinerlei Kontrolle oder auch nur Information der Opfer dieses Minengebiets des Datenmissbauchs, und das sind etwa 40 Millionen in Deutschland arbeitende Menschen.

Natürlich wird es Löcher geben, gewollte und ungewollte. Das größte jedoch ist Anlassfreiheit, mit Elena eingeführt werden soll. Die noch von der großen Koalition beschlossene Gesetzesvorlage geht davon aus, das die bisherigen Verfahren 120 Mio Euro kosten. Die Aufwände für Elena werden auf 36,4 Mio geschätzt. Daraus ergäbe sich eine mögliche Ersparnis von 85 Mio Euro. Soso. Aber wer weiss ob das stimmt ? Mir scheinen 36,4 Mio für ein solches System eher zurückhaltend kalkuliert. Entwurf, Erstellung, Wartung, Pflege, Betrieb. Günstig eingekauft, das muss man sagen, besonders für eine hochsichere Lösung.

Und wer kann den Mißbrauchsschaden beziffern ? Die angebliche Kontrolle über die Daten ist ein Fake. Einmal freigegeben, gibt es kein zurück. Es macht daher durchaus Sinn, an den eigenen Abgeordneten zu schreiben, speziell FDP (in Bonn ist das Guido Westerwelle) und an das Wirtschaftministerium (Brüderle sagt, die Daten sind 100% sicher, da kann man einhaken). Auch Abgeordnetenwatch ist vlt OK.  Ein weiterer Versuch kann nicht schaden.

[1]  Monitor Beitrag (8 Minuten)

Arbeitnehmer
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Deja Vu : Softwarepatente

von: Elmar Geese | am: 10.01.2010 | Kommentare: 0

Ich weiss gar nicht wie lange es schon her ist, das ich mich zum ersten Mal mit Softwarepatenten befasst habe. Ich kann mich noch deutlich an Demos am Rande des Linuxtages erinnern, als dieser noch in Karlsruhe war. Da liefen Menschen in Häftlingskostümen durch die Straßen, und Softwarepatente waren fast dem Untergang der Welt gleichgesetzt. Es gab aber auch Veranstaltungen wie der “Runde Tisch zu Softwarepatenten” im Bundesjustizministerium, mit der eisernen, präsidial thronenden Brigitte (Zypries). Das war dann zumindest teilweise absurd komisch. Was aber immer gleich war: Die besseren Argumente hatten und haben wir als Gegner der Patentierung nicht-technischer Erfindungen.

400.000 Menschen haben schließlich die EU-Petition unterschrieben, und dadurch konnte verhindert werden, das die ungesetzliche Praxis des Europäischen Patentamtes nachträglich legimiert wurde. Unterbunden werden konnte sie bis heute leider nicht, was die ganze Angelegenheit zu einem Schaustück der offenen Entdemokratisierung durch EU Lobbyismus werden lässt.

Der Vorgang ist immer noch anhängig, die Petition jedoch abgelaufen (ja, Bürgerpetitionen haben ein Haltbarkeitsdatum, Gesetzesvorlagen jedoch nicht). Also müssen wir wieder ran und unterschreiben. Macht das bitte !

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Open Source = Ohne Krise durch die Krise

von: Elmar Geese | am: 22.12.2009 | Kommentare: 0

Jetzt ist das zweite Krisenjahr rum, zumindest kalendarisch. Und da fragt man sich zur Abwechslung mal, was man richtig gemacht hat. Warum hat es uns nicht getroffen ? Warum niemand aus dem Kreis unserer Freunde und Partner, was uns sehr freut? Gleichzeitig wissen wir natürlich, dass es einige Krisenopfer tatsächlich gibt und die Finanz- und Wirtschaftskrise kein Medienprodukt  ist. Im Gegenteil, fristen doch viele Publikationen ein hybrides Dasein: Jammern und Wehklagen auf den ersten 3 Seiten. Business-as-usual im Wirtschaft und Finanzteil. Mit Tipps wie man auf fallende Kurse spekuliert und damit Gewinn macht. Nichts gelernt…

Wir haben jedoch viel gelernt in diesem bald vergangenen Jahr. Wie man mit Wachstum umgeht, wie man von einer mittleren zu einer recht stattlichen IT Firma wird, von der inzwischen etwa 110 Leute leben können. Und wie man das schafft, ohne sein Herz oder seine Seele zu verkaufen. Wir sind froh, das wir es allen denen gezeigt haben, die gedacht haben, Open Source zu verbalisieren reicht, um den Wünschen der Kunden nach wirklicher Offenheit nachzukommen. Wir freuen uns auch (selbst wenn dies etwas bösartig klingen mag), das wir manchen VC getriebenen Unternehmensblasen vorgemacht haben, wie man mit OpenSource Geld verdient, ohne Open Source zu verraten.

Nachdem ich unserer tarent so auf die Schulter geschlagen habe, das es schon fast wehtut, will ich es für jetzt mal gut sein lassen mit salbungsvollen Worten, wie sie sich nun mal aufdrängen, wenn sich Kollege um Kollege in den Weihnachts- und Jahresruhestand verabschiedet. Mich persönlich (und einige mehr) zieht es nach Berlin, wo ein schöner CCC Kongress für uns hergerichtet wird. Dafür möchten wir allen, die dabei mithelfen jetzt schon mal danken. Wir sehen uns in Berlin !

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Eishockey ist schön

von: Elmar Geese | am: 14.11.2009 | Kommentare: 0

Gruß nach Berlin: Die Kölner Haie haben überraschender Weise gegen die Eisbären Berlin gewonnen ! Ein paar Kollegen und ich waren in der Kölnarena heute abend dabei.

Eishockey sehen ist ein einigermaßen preisgünstiges, komfortables und gut geheiztes Vergnügen. Man sieht etwa 20%, der Rest geht zu schnell. Aber die Herren flitzen über das Eis, das es eine Freude ist. Die Torleute scheinen die Welt um sie herum in Zeitlupe wahrzunehmen, sonst würden sie nicht einfach Dinge fangen, die Menschen wie wir nicht sehen können.

Die ganze Zeit waren alle glücklich, einzig eine schöne Schlägerei auf dem Eis bliebt zum perfekten Abend dem Publikum verwehrt, trotz gelegentlicher Aufforderungen an die Eis-Gladiatoren: “Handschuhe aus!”.

Die Zuneigung der Zuschauer war sehr homogen verteilt. Ich habe versucht Eisbären Fans zu zählen, musste aber nach 30 Minuten aufgeben weil es keinen Einzigen gab.

Kundenbewertung: Als Frühbucher gibt es Karten ab 7,77. Darin ist Anfahrt mit Öffis enthalten. Das ist sehr sozial. Dadurch das es eine Halle ist, ist es natürlich deutlich wärmer als beim Fussball. Was auch besser ist: Bier wird an den Platz serviert, Toiletten ohne Warteschlange, Wartezeit für Speisen oder Getränke max 5 Minuten. Parkhaus ist direkt daneben und kostet 4 Euro. Dadurch das da nur 15.000 Leute hinkommen ist manches einfacher. Ich war 30 min vor Beginn in der Halle und habe von zuhause aus nicht mal eine Stunde gebraucht bis zu meinem Platz.

Meinung: Fussballstadion gefällt mir besser, weil man beim Fussball durchgängig nachvollziehen kann was abgeht. Stadion ist anders als Halle, mit allen Nach- und Vorteilen. Aber Eishockey ist auch ganz nett und entspannt.

Fazit: Lohnenswert.

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Ist Freie Software moralisch?

von: Elmar Geese | am: 04.11.2009 | Kommentare: 0

Open Source und freie Software sind nicht ideologisch instrumentalisierbar, egal von welcher Seite. Rosa Luxemburg schrieb: “Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden”. Man kann den Einsatz von Freier Software bei militärischen Organisationen nicht verhindern, ohne die Freiheit von Freier Software zu beschädigen.

Nachdem ich im Blog des Linuxverbandes etwas über den OSS Einsatz im amerikanischen Verteidigungsministerium geschrieben hatte, kommentierte jemand

“Man macht Geschäfte mit allen, Hauptsache, die Software ist frei?
Egal, wer es macht, wofür er es macht und was es mit anderen macht?

Ich halte das, trotz meiner einleitenden Worte für einen nachvollziehbaren Standpunkt. Es klingt ja auch zynisch, wenn man davon ausgeht, das auch Open Source in Waffensystemen verwendet wird, dies als besonders gut zu bezeichnen. Also möchte ich noch etwa klarstellen.

Ich finde es nicht gut, das es überhaupt Waffen gibt. Ich möchte selber auch keine Lenksysteme für Atomraketen entwickeln. Aber ich weiss das es viele IT Systeme in äusserst sicherheitskritischen Einsatzfeldern gibt. Besonders beim Militär, weltweit. Die Ausgaben insgesamt 2008 werden auf 1.500 Milliarden US Dollar geschätzt. Dafür stehen bedauerlicherweise jede Menge Menschen, verschiedenste Maschinen und Transportmittel und vor allem Waffen im Feld. Menschen kommunizieren, Geräte werden gesteuert, Menschen werden getötet oder verwundet, überall ist auch Informationstechnologie im Einsatz.

Diese Software wird geschrieben, und die Hardware wird gebaut. Services werden geleistet. Wenn diese Technologie nicht auf Basis von Open Source Technologien implementiert wird, und somit vollständig angepasst und auditiert werden kann, gibt es keine ausreichende Sicherheit und Kontrolle. Man darf weder auf die Reparaturen eines einzelnen Herstellers, noch auf die Unprüfbarkeit von Backdoors in proprietären Systemen im Allgemeinen angewiesen sein.

In militärischen Systemen, die deutlich stärker von den Produktzyklen der Business oder gar Home Systeme entfernt sind, wird zudem ein Langzeitsupport benötigt, den proprietäre System nur deutlich teurer bereitstellen können. Und immer fehlt die Transparenz und Planungsicherheit. Die Systeme können nicht für den Einsatz maßgeschneidert werden. Dadurch werden überflüssige Risiken und Abhängigkeiten erzeugt.

Also denke ich: Wenn man schon Militär hat, ist es mir deutlich lieber, es verwendet Open Source, als das es sich proprietäre Lizenzen kauft. Es ist dann Entscheidung jedes Einzelnen, ob und an welcherart Projekte er sich beteiligen möchte. Man beurteilt da eine Kommunikationslösung vielleicht anders als ein Waffensteuerungssystem. Vielleicht auch Nicht. Ich gestehe jedem seine eigene Meinung dazu zu. Diese hier ist nur meine persönliche, nicht die des Linuxverbandes oder der tarent.

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Das Weisse Haus und Open Source

von: Elmar Geese | am: 26.10.2009 | Kommentare: 0

Das Weisse Haus stellt auf Open Source um und erklärt auch warum. Die Motive sind

  • Sicherheit
  • Skalierbarkeit
  • Innovation

Die Site des Weissen Hauses ist ein strategisch wichtiges Kommunikationswerkzeug. Es scheint schon fast überflüssig, dies bei einem Präsidenten wie Obama zu erwähnen. Der Einsatz moderner webbasierter Kommunikationskonzepte hatte Obama im Wahlkampf den entscheidenen Vorteil gebracht. Seitdem wurde er oft kopiert, aber nie erreicht.

Was Obamas Medienberatern und sicherlich auch ihm selber imponiert ist die Macht, die Anwendungen wie Facebook haben. Jetzt braucht er mehr von dem was er auf Facebook nicht machen kann. Der Einsatz von Open Source Technologien bei Facebook ist Vorbild für den Wandel im Weißen Haus. Um viele Millionen Anwender zu bedienen braucht man eine Kombination aus Steuerung sowie Dynamik und freiem Fluss eines sozialen Netzwerkes. Ziel ist Politmarketing und Partizipation.

Obamas Kommunikation führt in die Publikumsplattformen wie Facebook, YouTube und MySpace hinein. Seine Kampaignerhaben nicht mit der Wahl aufgehört. Auch wenn es ernüchternde Erkenntnisse zur politischen Erneuerung der USA gibt, unter dem Aspekt der Kommunikation ist es immer noch Obama der den Standard neu definiert hat. Ich bin sicher, dass er dafür historische Anerkennung erfahren wird, mehr als für den aiuch ihn selbst irritierenden Friedensnobelpreis. Denn diese Anerkennung bekommt er zu Recht. Erfreulich das Open Source die Basis dieses fortlaufenden Projekts ist, das heute schon die Teilhabe der Menschen unserer Zeit und Kultur an Politik verändert hat

siehe dazu auch im Spiegel: Das Weiße Haus stellt auf Open Source um

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Bundestagswahl: kurz vor Schluss

von: Elmar Geese | am: 25.09.2009 | Kommentare: 0

Was sagen die Parteien eigentlich zu Open Source ? Der Linuxverband hat 6 Fragen gestellt (via Abgeordnetenwatch übrigens) und bietet die Antworten zum Download an.

    Welchen Standpunkt hat Ihre Partei generell zu Open Source Software?
    Sollte die Tatsache, ob es sich bei einer Software um Open Source Software handelt, bei der Bewertung von Angeboten auf öffentliche Ausschreibungen berücksichtigt werden?
    Sollten öffentliche Verwaltungen gehalten sein, grundsätzlich die Lieferung von Open Source Software auszuschreiben, wenn dies technisch und fachlich möglich ist?
    Sollten öffentliche Verwaltungen gehalten sein, grundsätzlich offene Standards und Schnittstellen (z.Bsp.: ODF / OpenOffice) in Ausschreibungen zu berücksichtigen?
    Halten Sie es für sinnvoll, in Deutschland oder in der EU ansässige Unternehmen und Einrichtungen (wie z.B. Forschungsinstitute), die Open Source
    Software entwickeln, besonders zu fördern?
    Sollte Open-Source-Software in Bildungseinrichtungen stärker verwendet werden?

Die FDP windet sich, wenig überraschend, und schafft es wenigstens nichts schlechtes über OSS zu sagen. Wichtig ist ihr nach wie vor, das proprietäre Anbieter nicht benachteiligt werden. Das ist nicht grade als Problem bekannt, kann es aber durchaus werden. Die Piratenpartei könnte auch als OpenSource Partei gehen, das überrascht auch keinen. Die Grünen finden OpenSource auch prima. Die CDU hat nicht geantwortet. Passiver Wahlkampf halt.

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